Kategorie: Solarzäune (kommen bald)
Wie funktioniert ein Solarzaun?
Ein Solarzaun besteht aus senkrecht montierten, bifazialen Glas-Glas-Modulen, die Licht auf beiden Seiten in Strom umwandeln. Bei Ost-West-Ausrichtung produziert er vor allem morgens und abends – also dann, wenn der Verbrauch im Haushalt am höchsten ist. Zugleich dient er als Einfriedung und Sichtschutz für Ihr Grundstück.
Welchen Ertrag liefert ein Solarzaun?
Je nach Standort und Ausrichtung sind bis zu 1.200 kWh je kWp und Jahr möglich, bei heller Umgebung – etwa durch Schnee – dank Albedo-Effekt sogar bis zu 1.300 kWh. Im Winter bleibt der Ertrag vergleichsweise stabil, weil sich auf den senkrechten Modulen kein Schnee ablagert und die tief stehende Sonne günstig auf die Modulflächen trifft.
Muss der Solarzaun zur Sonne ausgerichtet sein?
Nein. Da die Module beidseitig lichtempfindlich sind, funktioniert der Solarzaun unabhängig von einer bestimmten Ausrichtung. Üblich ist die Ost-West-Ausrichtung: Sie liefert ein Ertragsprofil mit Schwerpunkt am Morgen und Abend. Auch andere Ausrichtungen erzielen gute Erträge – maßgeblich sind die Gegebenheiten vor Ort.
Worin unterscheiden sich Premium- und Standard-Ausführung?
Die Premium-Ausführung ist auf Design ausgelegt: Vierkantprofile, verzinkt oder pulverbeschichtet in Anthrazit (RAL 7016), Höhen stufenweise bis 2,50 m – gedacht für Eigenheim und repräsentative Grundstücke. Die Standard-Ausführung ist robust und materialeffizient: Höhen bis 3 m, zwei Modulreihen übereinander möglich, im Gelände bis 11° Gefälle – gedacht für Gewerbe und Landwirtschaft.
Welche Fundamente und Befestigungen sind möglich?
Beim Premium-Solarzaun stehen drei Varianten zur Wahl: auf einer Mauer, zwischen zwei Mauerelementen oder mit Beton-Punktfundament direkt im Grünland. Der Standard-Solarzaun wird in der Regel mit gerammten Stahlprofilen gegründet; Betonfundamente sind ebenfalls möglich. Der Abstand zum Boden lässt sich optional mit Lochblech, Aluplatte oder Gitterstabmatte verschließen.
Was kostet ein Solarzaun?
Die Kosten hängen von Länge, Ausführung und Fundamentierung ab; als Richtgröße gelten rund 250 € je Meter zuzüglich Montage und Elektromaterial. Durch den erzeugten Strom amortisiert sich der Zaun je nach Eigenverbrauch innerhalb von etwa acht Jahren – die Einfriedung selbst gibt es dabei praktisch dazu.
Ein Solarzaun macht aus Ihrer Grundstücksgrenze ein kleines Kraftwerk: Senkrecht montierte, bifaziale Glas-Glas-Module erzeugen Strom über beide Modulseiten – und dienen zugleich als Einfriedung und Sichtschutz. Die Systeme stammen von Next2Sun, dem Erfinder der vertikalen bifazialen Photovoltaik, und sind als Baukastensystem für Eigenheim, Gewerbe und Landwirtschaft ausgelegt.
Strom, wenn Sie ihn brauchen: Anders als eine Dachanlage liefert der Solarzaun seine höchsten Erträge morgens und abends – genau dann, wenn zu Hause gekocht, geladen und geheizt wird. Bei Ost-West-Ausrichtung sind bis zu 1.200 kWh je kWp und Jahr möglich. Im Winter bleibt der Ertrag stabil, denn auf den senkrechten Modulen lagert sich kein Schnee ab.
Kein Flächenverbrauch: Der Zaun steht ohnehin auf der Grundstücksgrenze – die Stromproduktion kommt einfach dazu. Das macht den Solarzaun interessant, wenn das Dach bereits belegt, verschattet oder ungeeignet ist, oder wenn Sie eine bestehende PV-Anlage um ein zweites Ertragsprofil ergänzen möchten.
Wählen Sie zwischen der Premium-Ausführung (verzinkt oder Anthrazit RAL 7016, Höhen bis 2,50 m) für Haus und Garten und der Standard-Ausführung (Höhen bis 3 m, zwei Modulreihen möglich) für Gewerbe und Landwirtschaft. Sie sind unsicher, welche Variante zu Ihrem Grundstück passt? Fragen Sie unsere kostenlose Beratung – seit 1995 im Solargeschäft.
Keine Frage bleibt unbeantwortet
Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Solarzaun?
Das regeln die Bundesländer und Kommunen unterschiedlich. Einfriedungen sind bis zu einer bestimmten Höhe vielerorts verfahrensfrei, örtliche Bebauungspläne können jedoch Vorgaben zu Höhe und Gestaltung machen. Klären Sie Ihr Vorhaben daher vor der Bestellung kurz mit dem zuständigen Bauamt – für Behörden stellt Next2Sun eigene Informationsunterlagen bereit.
Eignet sich der Solarzaun für die Landwirtschaft?
Ja. Als Weidezaun eingesetzt, grenzt er Tiere ein, dient als Sichtschutz gegenüber Fressfeinden und spendet Schatten – und produziert nebenbei Strom für den Betrieb. Beim Standard-Solarzaun lassen sich Isolatoren für eine Weidelitze anbringen; für Kleintiere kann der Bodenabstand mit Gitter- oder Doppelstabmatten verschlossen werden.
Wie langlebig sind Gestell und Module?
Das Gestelldesign stammt aus dem Solarkraftwerksbereich und ist auf hohe Windlasten und eine lange Lebensdauer ausgelegt. Auf die bifazialen Glas-Glas-Module gewährt Next2Sun bis zu 30 Jahre Garantie, auf das Gestell 10 Jahre. Die Anlage ist wetterfest und wartungsarm.
Kann ich den Solarzaun selbst aufbauen?
Ja, das Baukastensystem ist für den Selbstaufbau ausgelegt: Fundamente setzen, Gestell montieren, Module einhängen. Den elektrischen Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft. Alternativ begleiten wir Ihr Projekt von der Planung bis zur Inbetriebnahme – sprechen Sie uns an.
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