Agrar-Speicher

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Stromspeicher für landwirtschaftliche Betriebe

Sonnenstrom Tag und Nacht nutzen – vom 10-kWh-System bis über 200 kWh. Ersatzstromfähig und auch in bestehende Anlagen nachrüstbar.

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[Bild: Hofdach mit PV-Anlage als Hintergrund – noch einsetzen]

Bild: ältere PV-Anlage auf Stall-/Scheunendach

Die Förderung endet – der eigene Sonnenstrom wird jetzt wertvoller

Viele landwirtschaftliche Anlagen aus den frühen 2000ern fallen jetzt aus der 20-jährigen EEG-Vergütung. Die damals garantierten 40 bis über 50 Cent je Kilowattstunde entfallen – für eingespeisten Strom bleiben nur noch wenige Cent.

Selbst genutzt bleibt der Sonnenstrom wertvoll. Mit einem Speicher gibt es zwei Wege: den eigenen Strom im Betrieb speichern und tagsüber wie nachts verbrauchen – oder über einen dynamischen Tarif günstigen Börsenstrom einkaufen, zur teuren Stunde nutzen und das Netz entlasten. Beides lässt sich verbinden.

Das skaliert vom Nachrüstspeicher an der bestehenden Anlage bis zur großen Lösung mit mehreren hundert Kilowattstunden – auch für Betriebe mit hohem Verbrauch oder ganz ohne eigene PV-Anlage.

Möglichkeiten prüfen lassen

Warum sich der Speicher auf dem Hof besonders lohnt

Strom rund um die Uhr

Melken, Kühlen, Lüften, Heizen laufen Tag und Nacht. Der Eigenverbrauchsanteil liegt deutlich höher als im Einfamilienhaus.

Große Dachflächen

Ställe und Hallen liefern mehr PV-Strom, als der Tagesbedarf abruft. Der Speicher fängt den Überschuss auf.

Ersatzstrom für sensible Technik

Eine Stunde Ausfall in Melkanlage oder Lüftung kostet Tiere und Erträge. Schwarzstartfähige Speicher übernehmen automatisch.

Steuerlich attraktiv

Über §7g EStG lassen sich bis zu 50 % der geplanten Investition schon im Jahr vor der Anschaffung ansetzen.

Drei Wege zum passenden Speicher

Welcher Speicher passt, hängt vom Hausanschluss und der vorhandenen Anlage ab – nicht vom Betriebszweig. Die bestehende PV-Anlage samt Wechselrichter kann bleiben, muss aber nicht.

Weg 1 · bis ~20 kWp

Nachrüsten oder neu bauen – Victron

Die vorhandene PV-Anlage kann weiterlaufen. Ein AC-gekoppelter Batteriewechselrichter von Victron kommt einfach dazu, ohne Eingriff in den bestehenden Wechselrichter. Neu bauen oder erweitern geht genauso. Ersatzstromfähig und später aufrüstbar.

Weg 2 · dynamischer Tarif

Mehr herausholen – Hybrid (Solis / SolaX)

Der Speicher lädt, wenn der Börsenstrom günstig ist, und überbrückt die teuren Stunden. Hybrid-Wechselrichter von Solis oder SolaX laden und entladen passend zum dynamischen Tarif – eine Ersparnis über den reinen Eigenverbrauch hinaus.

Weg 3 · großer Anschluss

Große Lösung – bis über 200 kWh

Hoher Verbrauch braucht mehr Leistung und einen ausreichend großen Hausanschluss. Reicht der vorhandene, kommt der Speicher direkt dazu; sonst wird er verstärkt oder neu gelegt, abgestimmt mit dem Netzbetreiber. AC oder Hybrid, auf Wunsch als Schrank- oder Containerlösung.

Passenden Weg finden

Wirtschaftlichkeit & Voraussetzungen

Was ein Speicher kostet, hängt von Größe und Leistung ab. Über den Eigenverbrauch und – bei Bedarf – den Handel nach Börsenstrompreis rechnet er sich meist im einstelligen Jahresbereich. Die Werte sind Richtwerte (Stand 2026, netto); die genaue Auslegung kommt aus den Verbrauchsdaten.

Investition (je kWh)

Nachrüstspeicher 10–30 kWh: rund 600–900 €/kWh.
Gewerbespeicher ab 100 kWh: rund 400–600 €/kWh.
Großspeicher ab 500 kWh: rund 300–500 €/kWh.
Je größer die Anlage, desto niedriger der Preis je kWh.

Was sich rechnet

Der Eigenverbrauch steigt von rund 25 % auf 60–80 %.
Lastspitzen kappen senkt teure Netzentgelte.
Mit dynamischem Tarif günstig laden, teuer nutzen oder verkaufen.
Amortisation häufig rund 5–10 Jahre.

Hausanschluss

Bis ~20 kWp reicht der vorhandene Anschluss meist, AC-Nachrüstung ohne Eingriff.
Größere Leistung braucht einen dreiphasigen Anschluss, dessen Anschlussleistung zur Lade- und Entladeleistung passt.
Große Systeme: Anschluss verstärken oder neu legen, bei sehr hoher Leistung eigener Trafo – mit dem Netzbetreiber abgestimmt.

Platz & Technik

Kleine und mittlere Speicher stehen trocken und temperiert im Technikraum oder Schrank, große als Outdoor-Schrank oder Container.
LFP-Zellen, ersatzstromfähig.
Bei Großspeichern kommen Brandschutz- und Netzanschluss-Genehmigung dazu.

Wirtschaftlichkeit berechnen lassen

Worauf es bei Agrar-Speichern ankommt

Ersatzstrom & Schwarzstart
Schaltet bei Netzausfall automatisch um, ohne manuellen Eingriff.
Modular erweiterbar
Wächst mit dem Betrieb mit.
Hohe Zyklenfestigkeit
LFP-Zellen für tägliche Voll-Zyklen über viele Jahre.
Robust aufgestellt
Geschützt gegen Staub und Temperatur, im Technikraum oder Schrank.
Notstrom priorisiert
Melken, Kühlen, Lüften auf einem eigenen Notstromkreis.

Bewährte Speichersysteme

Produktbild
Weg 1

Victron AC-Nachrüstspeicher

bis ~20 kWp · AC-gekoppelt · LFP

Produktbild
Weg 2

SolaX T-BAT / Solis Hybrid

10–22,5 kWh · Hybrid · dynamischer Tarif

Produktbild
Weg 3

BYD B-BOX HVM · Großspeicher

bis über 200 kWh · Hochvolt

Symbolbild
ab 100 kWh

Industrie & Container

auf Anfrage

Konkrete Modelle und Produktlinks werden noch festgelegt.

Förderung & steuerliche Vorteile

Über den Investitionsabzugsbetrag nach §7g EStG lassen sich bis zu 50 % der geplanten Investition schon im Jahr vor der Anschaffung steuerlich ansetzen – bei betrieblicher Nutzung über 90 %. Eine Steuerberatung im Einzelfall ersetzt das nicht; die technischen Unterlagen dafür erhalten Sie auf Wunsch. Dazu kommen je nach Bundesland KfW-Kredite und regionale Programme.

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Speicher für Ihren Betrieb planen

Auslegung, Produktauswahl, Wirtschaftlichkeit – persönliche Beratung auf Basis Ihrer Verbrauchsdaten.

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