Warum sollte ein PV-Speicher doppelt so groß sein (in kWh) wie die Nennleistung des Wechselrichters (in kW)?

28.04.2025
Warum sollte ein PV-Speicher doppelt so groß sein (in kWh) wie die Nennleistung des Wechselrichters (in kW)?

Erstens: Technische Gründe:
Wenn der Wechselrichter eine größere Nennleistung hat als der Solarspeicher, kann dieser die Energie nicht vollständig speichern. Stellen Sie sich einen Speicher vor, der nur noch zu 10 % gefüllt ist. Wenn dann ein großer Wechselrichter mit voller Leistung arbeitet, kann es zu Oberwellenschwingungen kommen, die den Speicher zusätzlich belasten.

Zweitens: Praktische Nutzung:
Der Solarstromspeicher sollte nicht nur an sonnigen Tagen im Sommer genutzt werden, sondern auch in längeren Zeiträumen, wie zum Beispiel während einer Regenwoche oder im Frühjahr und Herbst (z. B. Oktober oder April). Ein größerer Speicher hilft dabei, den Stromverbrauch besser mit Solarenergie zu decken.

Fazit:
Ein Verhältnis von 2:1 – also ein PV-Speicher, der doppelt so groß ist wie die Nennleistung des Wechselrichters – hat sich in der Praxis als sehr effizient erwiesen. Aus Kostengründen wird jedoch oft ein 1:1-Verhältnis gewählt, was auch möglich ist. Wichtig ist, dass der Speicher nicht kleiner als der Wechselrichter dimensioniert wird, um die Effizienz und Lebensdauer des Speichers zu maximieren.

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